Passivrauchen - Halb so wild oder brandgefährlich?


Kein Tisch mehr frei im Nichtraucherbereich der Lieblingsbar? „Ach, nicht so schlimm, dann setzen wir uns heute ausnahmsweise in den Raucherbereich.“ Situationen dieser Art hat wohl jeder schon einmal erlebt - und wurde so gewollt oder ungewollt zum Passivrauchen verleitet. Ist das passive Einatmen von Zigarettenrauch wirklich so harmlos, wie häufig angenommen? Keineswegs - es sterben weltweit mehr als 600.000 Menschen an den Folgen von Passivrauchen! Aber was macht den unsichtbaren Nebel so gefährlich?

von Janine Mast


Was ist Passivrauchen?


Passivrauchen bezeichnet das unfreiwillige Einatmen von Tabakrauch aus der Umgebungsluft. Dieser Tabakrauch besteht zu einem großen Teil zu ca. 85% aus sogenanntem Nebenstromrauch, die restlichen 15% stellen den Hauptstromrauch dar. Der Hauptstromrauch ist der ausgeatmeten Rauch des aktiven Rauchers durch den Zug an der Zigarette. Der Nebenstromrauch entsteht durch das Glimmen der Zigarette, in der Zeit, in der nicht an dieser gezogen wird. Aktives Rauchen bedeutet, selbst an der Zigarette zu ziehen; Passivrauchen den Tabakqualm aus der Luft einzuatmen, für den ein aktiver Raucher verantwortlich ist.

 

 

Wusstest Du schon, dass...

  • ... wenn Du eine Stunde in einem verqualmten Raum sitzt, Du pro Stunde so viel Giftstoffe einatmest, wie wenn Du selbst eine Zigarette rauchen würdest.

 

Einmal darüber nachgedacht, sind wir passivem Zigarettenrauch viel häufiger ausgesetzt, als wir es manchmal wahrnehmen. Wie oft gehen wir an einer Gruppe Rauchender vorbei, die vor dem Restaurant stehen oder an der Haltestelle warten? Nichtraucher rauchen passiv mit. 34% der Nichtraucher und 22% der Nichtraucherinnen kommen mindestens einmal pro Woche mit giftigem Zigarettenrauch in Kontakt. Am Arbeitsplatz sind noch die meisten Nichtraucher zwangsweise Tabakrauch ausgesetzt, besonders Männer mit knapp 20%. In Kneipen, Bars und Diskos wird am zweithäufigsten der Passivrauch verbreitet. Aber auch im Freundes- und Bekanntenkreis wird kollektiv Passivgeraucht: Etwa 12% der Männer und 10% der Frauen sind diesem ausgesetzt. Zwar ist in den letzten Jahren ein Rückgang der Tabakrauchbelastung durch den gesetzlichen Nichtraucherschutz zu verzeichnen, doch trotzdem ist die Zahl der unfreiwilligen Passivrauchern erschreckend hoch.


Warum ist Passivrauchen so gefährlich?


Oftmals wird angenommen, dass Passivrauchen nicht schädlich ist. Allerdings unterscheidet sich der Tabakrauchqualm der beim Passivrauchen eingeatmet wird nicht von dem Rauch, den der aktive Raucher inhaliert. Im Passivrauch sind dieselben unzähligen giften und krebserregenden Stoffe enthalten, die unfreiwillig eingeatmet werden, wie beispielsweise:

  • Blausäure

  • Ammoniak

  • Nitrosamine

  • Benzol

  • Arsen, Cadmium, Chrom

  • radioaktive Isotop Polonium-210

Passivrauchen ist schädlich, weil diese Stoffe schwerwiegende Krankheiten verursachen können. Interessant ist, dass zwar Neben- und Hauptstromrauch die gleichen Giftstoffe enthalten, allerdings sind diese zum Teil im Nebenstromrauch deutlich höher konzentriert enthalten. So sind beispielsweise krebserregende Stoffe teilweise in einer bis zu 100-mal höheren Konzentration enthalten als im Hauptstrom. Daher ist Passivrauchen im Vergleich zum aktiven Rauchen ebenfalls sehr gefährlich. Die Folgen des Passivrauchens sind daher schwere Erkrankungen wie Krebs bis hin zum Tod, wie es auch bei aktiven Rauchern der Fall ist.


Wie gefährlich ist Passivrauchen wirklich?


Wie schlimm ist Passivrauchen tatsächlich? Hier sprechen die Zahlen einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums für sich. So viele Menschen sterben jährlich allein in Deutschland durch Passivrauch ausgelöste Erkrankungen:

 

Verstorbene Personen / Jahr

Passivrauchbedingte Krankheit

2.000 Herzkrankheiten
770 Schlaganfall
260 Lungenkrebs
50 chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD)
60 Säuglinge durch Passivrauchen im Haushalt und vorgeburtlicher Schadstoffbelastung, weil die Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat.
 

Allein in Deutschland versterben somit mehr als 3.300 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens. Egal ob Krebs oder Herzerkrankung - diese Zahlen lassen klar erkennen, wie gefährlich und schlimm Passivrauchen wirklich ist. Das Krebsrisiko ist bei regelmäßigem Passivrauchen um 20 - 30% gegenüber Nichtrauchern erhöht. Zigarettenrauch ist unumstritten schädlich, egal ob er aktiv oder passiv aufgenommen wird.

Welche Folgen hat das Passivrauchen?


Passivrauchen hat verschiedenste gesundheitliche Folgen. Dabei gibt es unmittelbar eintretende, akute Folgen und eher langfristige Folgen. Vielleicht hast Du selbst schon beobachtet, dass Du nach einem Besuch mit Freunden in der Raucherkneipe Kopfschmerzen hattest? Passivrauch reizt Deine Augen, Nasenschleimhaut und die Atemwege, wodurch es zu Kurzatmigkeit, Husten, erhöhter Infektanfälligkeit und eben auch Kopfschmerzen und Schwindel kommen kann. Neben diesen akuten Beschwerden hat Passivrauchen gravierende Folgen.

 

Folgen Passivrauchen bei Erwachsenen


Da Passivrauch direkt in die Lunge geatmet wird, verwundert es nicht, dass Passivrauchen das Risiko für Lungenkrebs erhöht. Sehr wahrscheinlich erhöht die passive Inhalation des Qualms bei jungen Frauen auch das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Passivrauchen fördert die Entstehung von Atemwegserkrankungen und verschlechtert bestehende Erkrankungen der Atemwege. Auch das Risiko für Nasenhöhlen- und Nasennebenhöhlenkrebs ist sehr wahrscheinlich bei Passivrauchenden erhöht. Allerding hat Passivrauchen nicht nur Folgen für die Lunge und Atemwege und begünstigt Krebs. Auch das Herz-Kreislaufsystem wird durch Passivrauchen geschädigt und beispielsweise Atherosklerose gefördert. So steigt das Risiko für einen Schlaganfall durch Passivrauchen um ca. 20 - 30%. Genauso wie aktive Raucher infektanfälliger sind, steigert auch Passivrauchen die Anfälligkeit für Infekte. Die Folgen durch Passivrauchen sind also sehr unterschiedlich und können den ganzen Körper treffen. Schwerwiegende Gesundheitsschäden durch Passivrauch sind möglich.


Passivrauchen in der Schwangerschaft?


Aktives Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft kann unzählige negative Folgen für das ungeborene Baby haben. Die Giftstoffe wie beispielsweise Nikotin erreichen über den Blutkreislauf auch das Ungeborene und beeinträchtigen die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Kinder von Raucherinnen mit einem geringeren Geburtsgewicht, -größe und Kopfumfang zur Welt kommen, als Kinder von Nichtraucherinnen. Neben dem verminderten Wachstum kann Rauchen in der Schwangerschaft schwere Fehlentwicklungen auslösen und Krankheiten verursachen. Beispiele hierfür sind

  • verringerte Lungenfunktion

  • ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen wie Gaumenspalten

  • Verhaltens und Konzentrationsstörungen

  • erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod

  • Schwerwiegende Schwangerschaftskomplikationen

  • Fehl- und Totgeburten kommen bei rauchenden Schwangeren deutlich häufiger vor als bei Nichtraucherinnen.


Es gibt ausreichend Studien, die belegen, dass aktives Rauchen der Schwangeren dem Ungeborenen schadet. Wie sieht es aber mit Passivrauchen während der Schwangerschaft aus? Was ist, wenn Dein Partner raucht und vom Nikotin nicht weg kommt? Passivrauch enthält dieselben giftigen und krebserregenden Stoffe, wie der inhalierte Rauch eines aktiven Rauchers. Eine Studie der University of Nottingham hat insgesamt 19 Studien ausgewertet, welche sich mit den Gefahren des Passivrauchens für Ungeborene beschäftigen. Die Studienteilnehmerinnen waren jeweils Nichtraucherinnen, die Zuhause aber dem Tabakrauch des Partners ausgesetzt waren. Die Ergebnisse der Studie waren eindeutig: Auch Passivrauchen schädigt das Ungeborene. Sind Schwangere dem Passivrauch ausgesetzt, steigt das Risiko für eine Totgeburt um 23% und die Wahrscheinlichkeit von Geburtsschäden nimmt um 13% zu. Es ist also nicht nur wichtig, dass Du selbst nicht zum Glimmstängel greifst, sondern auch Dein Partner sollte bereits während Deiner Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhören.

Folgen Passivrauch bei Schwangerschaft, Säuglingen und Kindern

Wie schädlich ist Passivrauchen für Babys und Kinder?


Säuglinge und Kinder sind dem Qualm der rauchenden Eltern hilflos ausgesetzt. Sie rauchen zwangsweise passiv mit. Für Kinder ist der Passivrauch dabei besonders gefährlich, da sie eine höhere Atemfrequenz haben und somit mehr Rauch einatmen. Außerdem haben sie noch kein solch effizientes Entgiftungssystem, wie Erwachsene es haben. So leiden Kinder, die Passivrauch ausgesetzt sind, häufiger unter Mittelohrentzündung und Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und Lungenentzündungen. Eine schwerwiegende Folge von Passivrauch bei Kindern kann die Entstehung von Asthma sein. Bei einer bestehenden Asthma-Erkrankung des Kindes verschlimmert Passivrauch die Symptome.
Erschreckend sind die Zahlen, wie viele Kinder von Passivrauchbelastung betroffen sind.

 

 

Wusstest Du schon, dass...

  • ... bei 43% der Kinder und Jugendlichen im Alter bis 17 Jahre mindestens ein Elternteil, bei 15% sogar beide Elternteile rauchen?

  • ... 33% der nicht rauchenden Mädchen und 32% der nicht rauchenden Jungen zwischen 11 und 17 Jahren mit zumindest einem rauchenden Elternteil sich mehrmals in der Woche oder täglich in Räumen aufhalten, in denen geraucht wird.


Nicht nur in der Wohnung sind Kinder und Jugendliche Zigarettenrauch ausgesetzt. Nur zwei Drittel der Raucher mit minderjährigen Kindern sprechen ein vollständiges Rauchverbot im Auto aus.


Passivrauchen ab wann schädlich?


Vielleicht fragst Du Dich jetzt, ab wann ist Passivrauchen schädlich? Einmal Passivrauchen, wenn Du am Wochenende mit Freunden im Raucherabteil des Restaurants sitzt, ist nicht so schlimm? Das deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) positioniert sich hier ganz klar: Es gibt keine unbedenkliche oder unschädliche Dosis beim Passivrauchen. Auch wenn Du nur kurz und einer geringen Menge Passivrauch ausgesetzt bist, können die krebserzeugenden Stoffe des eigeatmeten Rauchs zur Entwicklung von Tumoren beitragen. Krebs durch Passivrauchen ist demnach nicht auszuschließen. Auch beim Nervengift Nikotin gibt es keine Entwarnung: Das Nikotin kann auch durch Passivrauchen schädliche Ablagerungen in Deinen Gefäßen begünstigen. Aber natürlich steigt das Risiko für eine Erkrankung, je länger und intensiver Du dem giftigen und krebserregenden Tabakrauch ausgesetzt bist.

Wirst Du süchtig durch Passivrauchen?

 

Klar, es gibt definitiv gesundheitliche Folgen durch Passivrauchen. Doch kannst Du auch süchtig durch Passivrauchen werden? Diese Frage ist leider noch nicht ausreichend erforscht und die Studienlange dünn. Im Tierversuch konnte allerdings festgestellt werden, dass auch passiv konsumiertes Nikotin zur Abhängigkeit führen kann. Es ist also nicht auszuschließen, dass Passivrauchen auch süchtig macht.

Passivrauchen, Asthma und COPD – besteht ein Zusammenhang?


Verschiedene Untersuchungen konnten bereits zeigen, dass Passivrauchen das Risiko für Asthmaerkrankungen erhöht, die Symptome verschlimmert und die medikamentöse Behandlung der Erkrankung erschwert. Eine große Metaanalyse mit 25 Studien mit mehr als 450.000 Kindern zeigte, dass Passivrauchen auch mit einer erhöhten Anzahl an schweren, behandlungsbedürftigen Asthma-Anfällen in Zusammenhang steht. Als Elternteil von Kindern mit einer Asthma-Erkrankung solltest Du daher unbedingt mit dem Rauchen aufhören.
Auch für eine COPD - die chronisch obstruktive Lungenerkrankung - konnte in Studien der Zusammenhang mit Passivrauchen klar nachgewiesen werden. So haben Nichtraucher, die mit einem rauchenden Partner zusammenleben, gegenüber Nicht-Passivrauchern ein etwa 25% höheres Risiko an einer COPD zu versterben. Eine Studie mit Daten von über 70.000 Nie-Rauchern zeigte außerdem, dass Erwachsene, die als Kinder mehrere Jahre Passivrauch ausgesetzt waren, aber selbst nie geraucht haben, häufiger an einer COPD sterben. Dies zeigt, wie schädlich Passivrauch, insbesondere im Kindesalter, ist.

Passivrauchen erhöht das Risiko für Asthmaerkrankungen


Wie gefährlich ist Passivrauchen bei E-Zigarette, IQOS & Co?


Ob die E-Zigarette schädlich ist, lässt sich mittlerweile mit einem klaren "Ja" beantworten. Aber wie sieht es dabei mit dem Passivrauchen aus? Beim Dampfen einer E-Zigarette wird zwar kein Tabakrauch erzeugt, aber es gelangt ein Aersol in die Luft, das ebenfalls einem Chemiecocktail gleicht. Bisher gibt es noch wenige Studien darüber, wie schädlich der Passivrauch bzw. Passivdampf tatsächlich ist. Eine Studie aus Florida zeigte, dass es durch Passivrauch zu mehr Asthmaanfällen bei Kinder und Jugendlichen kommt. Zudem kam es in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen, die Passivrauch aus E-Zigaretten ausgesetzt war, häufiger zu akuten Verschlimmerungen des Asthmas als in der Vergleichsgruppe. Es ist allerdings noch viel Forschungsbedarf, bis eine abschließende Aussage getroffen werden kann. Insbesondere Langezeitstudien fehlen hier noch. Gleiches gilt für sogenannte Tabakerhitzer wie z.B. IQOS. Auch wenn der Rauch aus Tabakerhitzern gegenüber regulären Zigaretten weniger Schadstoffe enthält, bedeutet dies nicht automatisch, dass dieser ungefährlich oder unschädlich ist. So ist davon auszugehen, dass auch die Aufnahme von Passivrauch gesundheitlich nicht unbedenklich ist. Leider fehlt hierzu noch eine aussagekräftige Studienlage.


Was tun gegen Passivrauchen?


Nun kennst Du all die Gefahren und möglichen Folgen des Passivrauchens. Du möchtest in Zukunft Passivrauch vermeiden? Besonders in geschlossenen Räumen ist der Qualm gefährlich, weil er sich schnell ausbreitet und im ganzen Raum verbleibt. Daher gilt auch Rauchen im Auto als besonders gefährlich für die Mitreisenden. Es werden sehr schnell hohe Schadstoffkonzentrationen angereichert. Wichtig ist auch zu wissen, dass Lüften alleine nicht ausreicht. Egal ob in der Wohnung oder im Auto – die Schadstoffe, setzen sich in Teppichen, Vorhängen, Möbeln, Wänden und im Auto in den Sitzen und Co fest. Im Übrigen ist es auch nicht damit getan, wenn Du draußen vor der Tür rauchst. In Deiner Raucherkleidung, in Deinen Haaren und sogar an Deinen Händen setzt sich der Qualm fest und so gelangen die giftigen Schadstoffe trotzdem in die Wohnung und letztlich zu Deinen Liebsten.
Auch wenn durch Nichtraucherschutzgesetze in den meisten geschlossenen Räumen wie z.B. Restaurants nicht mehr geraucht werden darf, bist Du noch immer Passivrauch ausgesetzt. Die Raucher stehen nun vor der Bar, in markierten Zonen am Bahnsteig oder beispielsweise im Biergarten. Denn im Biergarten ist Rauchen noch immer erlaubt.  Du nimmst giftigen Passivrauch auf, wenn Du an ihnen vorbei gehst oder am Nachbartisch sitzt. Passivrauchen draußen ist ebenfalls nicht ungefährlich, auch wenn die Schadstoffkonzentration nicht so hoch ist wie in geschlossenen Räumen. Auch Passivrauchen in Außenbereich kann Folgen haben.

Unsere Tipps gegen Passivrauch:

  • Raucht Dein Partner? Dann spreche mit ihm und vereinbare klare Regeln. Die Wohnung und das Auto sollten auf jeden Fall rauchfreie Zone sein. Am besten ist natürlich immer der komplette Rauchstopp, wobei du diesen Deinem Partner nicht aufzwängen kannst.

  • Gehe dem Rauch aus dem Weg. Stehst Du an der Haltestelle, kannst Du in der Regel unproblematisch ein paar Meter weiter gehen, um den Qualm nicht direkt abzubekommen.

  • Rede mit den Menschen! Du bist im Biergarten und kannst Dich nicht umsetzen? Bitte den Raucher, ob er nicht aufhören kann. Insbesondere wenn Du schwanger bist, triffst Du hier oft auf Verständnis.

  • Rauchen Deine Freunde? Du musst Dich nicht zwangsläufig zu Ihnen in die Raucherrunde stellen. Du kannst Dich in diesen 5 Minuten mit den anderen am Tisch unterhalten oder Dich anderweitig beschäftigen. Zur Not gehst Du auf die Toilette und wenn es nur zum Frischmachen ist.

  • Meide geschlossene Räume, in denen geraucht werden darf. Wenn es im Restaurant oder der Bar nur noch im Raucherbereich einen Platz gibt, dann gehe lieber zur nächsten Lokalität. Reine Raucherbars kannst Du von vornherein umgehen.

Fazit


Es gibt keine Grenze, unterhalb derer das Einatmen von passivem Rauch unschädlich ist - schon geringe Konzentrationen in der Atemluft können zu erheblichen Gesundheitsschäden führen. Dieser Gefahr und der damit verbundenen Verantwortung sollten sich nicht nur Nichtraucher bewusst sein, sondern auch aktive Raucher. Du gefährdest also als Raucher nicht nur Deine eigene Gesundheit, sondern auch die Deiner lieben Menschen im Umfeld. Ein Rauchausstieg lohnt sich! Professionelle Nichtraucher-Programme wie z.B. NichtraucherHelden.de können Dir dabei helfen Dich aus Deiner Nikotinsucht zu befreien. Die Krankenkassen übernehmen sogar die Kosten bis zu 100% für zertifizierte Nichtraucherkurse. Dabei hilfst Du nicht nur Deinem Umfeld, sondern auch Dir selbst.

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Janine Mast

Janine Mast ist mit Leib und Seele Ernährungsmedizinerin. Ihr liegt es am Herzen, Menschen auf dem Weg zu einem gesunden Lebensstil zu begleiten, zu motivieren und zu unterstützen. Denn Gesundheit ist unser höchstes Gut. Zusammen mit einem Team von Lungenfachärzten und Tabakentwöhnern, Sport- und Ernährungswissenschaftlern möchte sie mit dem Online-Nichtraucherprogramm NichtraucherHelden.de möglichst vielen Rauchern den Weg in ein rauchfreies Leben ermöglichen.

Kommentare

Nathalie B.

26.02.2020

Früher habe ich selbst geraucht, aber inzwischen finde ich den Zigarettenrauch ganz eklig! Schlimm, dass mich das früher nie gestört hat… aber besser spät als nie :)

Oli

06.03.2020

Ich bin selbst Raucher und ich rauche nicht in meiner Wohnung oder in meinem Auto. Draußen rauche ich aber ganz normal, da kann ja Abstand nehmen, wer will…

Team NichtraucherHelden.de

06.03.2020

Dass Du nicht im Auto oder in der Wohnung rauchst, ist schon mal sehr gut. Es wäre aber auch respektvoll von Dir, nur dann zu rauchen, wenn es die Leute um Dich herum nicht stört. Manchmal ist es nicht ganz so leicht, sich von dem Rauch zu entfernen.

Oli

06.03.2020

Ja, das schon. Ich meine, wenn ich einfach draußen rumlaufe oder stehe. Da kann ich ja nicht auf jeden einzelnen Fußgänger Rücksicht nehmen… aber ansonsten ist es natürlich gut, selbst Abstand zu halten. Ich verstehe natürlich, dass der Rauch eklig ist für Nichtraucher und möchte ja auch keinem schaden! Da nehme ich schon Rücksicht!

Jutta

10.03.2020

Schon so kleine Mengen Rauch können einen Unterschied machen? Das hätte ich nicht gedacht :O

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