Füße von Mann und Frau unter Bettdecke
Rauchen und Impotenz - Frust im Bett

Potenzstörungen und ihre Ursachen

Eine Erektion entsteht, wenn sich die Blutgefäße im Penis - der sogenannte Schwellkörper - durch gesteigerten Blutzufluss und Drosselung des Blutabflusses verstärkt mit Blut füllen. Hierbei spielen unter Anderem bestimmte Muskeln im Penis eine wichtige Rolle, die einen Blutabfluss verhindern können. Ist diese Körperfunktion eingeschränkt oder nicht mehr möglich, sprechen Mediziner von Erektionsstörung oder erektiler Dysfunktion. Diese Potenzstörung tritt häufig als altersbedingte Einschränkung auf, kann aber ebenso durch Zigarettenkonsum hervorgerufen werden. Neben psychischen Gründen und Nervenschädigungen ist eine häufige Ursache für Erektionsstörungen eine Fett- und Kalkablagerung in den Blutgefäßen des Schwellkörpers. Dies führt zu einer Verengung dieser zuführenden Blutgefäße des Schwellkörpers, man spricht auch von Arteriosklerose. Dadurch kann weniger Blut in den Schwellkörper einströmen. Risikofaktoren für eine solche Verminderung der Elastizität der Blutgefäße im Schwellkörper ist neben der Zuckerkrankheit, Übergewicht und Alkoholkonsum vor allem auch das Rauchen. Rauchen und Blutdruck hängen nämlich zum Beispiel eng zusammen. Insbesondere Kombinationen z.B. Diabetes und Rauchen stellen extreme Risikoanstiege für eine Arteriosklerose und all ihre Folgen dar. Die Gewebedurchblutung und Elastizität der Gefäße im Penis sinkt zudem mit zunehmendem Alter ab. Eine Kombination der genannten Risikofaktoren, zum Beispiel übergewichtige Raucher oder rauchende Diabetiker zeigen ein entsprechend noch höheres Risiko. Natürlich kommt es durch die genannten Risikofaktoren nicht nur im Bereich des Penis zu Gefäßverkalkungen, sondern auch in anderen Körperpartien. Deswegen sind Potenzstörungen auch nur als eine von vielen Auswirkungen auf das Herzkreislaufsystem anzusehen und sind damit ein Indikator für weitere Folgeerkrankungen der Arteriosklerose wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. 

 

Rauchen schadet der Potenz

Mann und Frau Hand in Hand
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Neueste Studien bzgl. des Zusammenhangs von Zigaretten und Impotenz lassen keine Zweifel offen, dass Rauchen das Risiko für Potenzstörungen erhöht. Außerdem wird ersichtlich: viel schadet viel. So leiden Männer, die täglich mehr als 20 Zigaretten rauchen, deutlich öfter an Erektionsstörungen als Männer, die weniger als 20 Zigaretten pro Tag konsumieren. Da die Gefahr für Erektionsstörungen mit steigendem Alter zunimmt, sind besonders sind besonders Männer über 40, die schon lange rauchen gefährdet. Allerdings kann bei starken Rauchern auch schon früher eine Potenzstörung auftreten. Insgesamt sind unglaubliche 56 %, also mehr als die Hälfte, der starken Raucher davon betroffen. Weiterhin ist nicht nur die Potenz, sondern auch die Fruchtbarkeit von Männern durch das Rauchen stark gefährdet. Spermien von rauchenden Männern sind häufiger kleiner, unbeweglicher und häufiger von Erbgutschädigung betroffen. Raucher und Partnersuche - das ist oft ein leidiges Thema. So hilft hier auch eine mögliche Impotenz weder bei der Partnersuche noch im aktuellen Liebesleben. Wenn Du also ein erfülltes (Liebes-) Leben genießen möchtest oder vielleicht sogar eine Familie gründen willst, solltest Du Deine Finger von Zigaretten lassen! 
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Was der Rauchstopp bewirken kann

Generell gilt: Fast alle Beschwerden, die durch das Rauchen hervorgerufen werden, können sich nach dem Rauchstopp zumindest teilweise bessern. Nicht nur Deine Haut wird schöner. Da Rauchen Haarausfall bedingt, lässt auch dieser nach dem Rauchstopp nach. Außerdem kannst Du auch endlich wieder leichter durchatmen. Auch Schäden bestimmter Raucherkrankheiten wie beim Raucherbein können reduziert werden. Ein Leben ohne Zigaretten senkt deshalb das Risiko an Impotenz oder Unfruchtbarkeit zu leiden stark. 25 % der ehemaligen Raucher verzeichnen eine deutliche Verbesserung ihrer Erektionsstörung innerhalb eines Jahres nach dem Rauchstopp. Das liegt an der Abnahme der Gefäßverengung und der verbesserten Gefäßelastizität. Auch die Beweglichkeit der Spermien kann durch den Verzicht auf Zigaretten positiv beeinflusst werden. Rauchen und Impotenz ist nun also endlich kein Thema mehr. Selbstverständlich kann auch ein Gespräch mit dem Arzt weiterhelfen, um den Rauchstopp zu schaffen, andere Ursachen der Erektionsstörung abzuklären oder weiterzuhelfen, falls der Rauchstopp allein keine vollständige Besserung verschafft.

 
Wie Du siehst, ist es nie zu spät mit dem Rauchen aufzuhören und Potenzprobleme in den Griff zu bekommen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Schaffe jetzt den Ausstieg und lebe und liebe mit mehr Stehvermögen und Gesundheit.