Mann hinter Gittern
Entkomme aus dem Gefängnis der Nikotinsucht

Warum ist Nikotin gefährlich?

Nikotin ist nur einer von tausenden Schadstoffen, die Rauchern mit jedem Zug an der Zigarette ihren Körper schädigen. Zusatzstoffe in Zigaretten sind vorhanden wie Sand am Meer und stellen einen regelrechten Chemiecocktail dar. Doch unter all diesen chemischen Substanzen des Tabakrauches ist das Nikotin besonders hervorzuheben. Es ist der Grund, warum regelmäßiges Rauchen und damit Zigaretten Sucht mit sich bringen können und schnell in die Abhängigkeit führen. Die Aufnahme des Nikotins löst eine ganze Reihe körperlicher Veränderungen aus, an die sich Dein Körper bei Tabakkonsum sehr schnell gewöhnt. Wo der erste Zigarettengenuss beziehungsweise eine unüblich hohe Dosis noch Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen auslösen kann, entsteht bei regelmäßigem Konsum eine gefährliche Resistenz gegen diese Abwehrreaktion gegen das starke Nervengift Nikotin. Entzugssymptome sind schon kurze Zeit später bemerkbar und sind der eigentliche Grund für den erneuten Griff zum Glimmstängel. Dies macht auch das Aufhören so schwer. Nikotin selbst erhöht außerdem das Krebsrisiko enorm. Aber nicht nur die Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs zu erkranken ist durch den Konsum von Tabak erhöht, auch andere vermeidbare Krankheiten wie chronische Bronchitis können die Folge sein. Nicht umsonst hört man bei Rauchern oft dauerhaftes Husten oder sich Räuspern. Dies sind nur einige Symptome, mit denen Raucher zu kämpfen haben. Rauchen setzt Dich also einer Vielzahl von Giftstoffen aus, die teilweise auch suchtauslösende Eigenschaften, ähnlich wie bei einer Abhängigkeit von Alkohol, besitzen. Die Sucht bringt Dich dazu, auch mehr von den anderen Schadstoffen aufzunehmen – ein Teufelskreis.

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Wie wirkt Nikotin?

Nikotin aus dem Tabakrauch oder genauso auch aus einem Nikotinpflaster greift nach der Aufnahme über die Atemwege oder eben die Haut unter dem Nikotinpflaster an mehreren Stellen im Körper an. Der wohl wichtigste körperliche Mechanismus, ist die Wirkung am Gehirn. Wenige Sekunden nach der Inhalation von Tabakrauch überquert das Nikotin hierfür die sogenannte Blut-Hirn-Schranke. Das bedeutet, dass das Nikotin über das Blut in das Gehirn aufgenommen werden kann, dort an Erkennungsmoleküle (Rezeptoren) andockt und verschiedene Reaktionen auslöst. So greift es auch in Deinem Belohnungszentrum an und suggeriert Dir kurzfristiges Glücksempfinden. Man spricht beim schnellen Eindringen des Nikotins im Gehirn auch vom Nikotin-Flash. Das geschieht schon innerhalb der ersten sieben Sekunden nach dem Inhalieren. Dort ausgeschüttete Botenstoffe steigern Blutdruck, Aufmerksamkeit und Herzfrequenz. Auf psychischer Ebene wirkt das Nikotin entspannend, appetitsenkend, konzentrationssteigernd und löst Glücksgefühle aus. So lösen aber über kurz oder lang Zigaretten Sucht in Dir aus. 
Hirnzellen
Nikotin greift direkt an Deinem Gehirn an

Woran erkenne ich die Nikotinsucht?

Das Problem mit den angenehmen Wirkungen ist nämlich, dass sehr schnell ein Gewöhnungseffekt auftritt. Suchtauslösende Stoffe wie das Nikotin lösen nach mehrmaliger Zufuhr nicht mehr dasselbe Maß an vermeintlich positiver Wirkung aus, sodass die Dosis oder die Konsumhäufigkeit erhöht werden muss, um die gewohnte Wirkung zu erzielen. Man spricht hier von Toleranzentwicklung. Genauso verhält es sich mit jeder anderen Droge auch. Das ist der Grund, weswegen gelegentliche Raucher schnell zu starken Rauchern werden. Besonders schlimm verhält es sich bei Minderjährigen, die leider auch immer früher zur Zigarette greifen. Das Einstiegsalter liegt mittlerweile bei  15 Jahren. Das Gefährliche: In jungen Jahren besteht eine sensible Phase für die Suchtentwicklung, sowie eine höhere Beeinflussbarkeit. Jugendliche rauchen oft nicht nur in jungen Jahren, sondern sie werden häufig zu rauchenden Erwachsenen. Durch die fortgeschrittene Sucht und die jugendliche Prägung fällt der Ausstieg noch schwerer.

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Bleibt die Dosis Nikotin aus, kommt es bei Rauchstopp zu Entzugserscheinungen wie Nervosität, Zittern, Unruhe oder Kopfschmerzen. Solche Entzugssymptome ereilen einen Raucher immer dann, wenn der Nikotinspiegel im Blut nach der letzten Kippe abflacht. Typische Symptome der Nikotinabhängigkeit sind auch, dass die Reizbarkeit mit zunehmendem zeitlichen Abstand zu den letzten gerauchten Zigaretten enorm steigt. 
Die Zahl der täglich gerauchten Zigaretten ist dabei kein Kriterium, um eine Sucht zu diagnostizieren oder auszuschließen. Dass Zigaretten Sucht mit sich bringen ist so oder so klar. Vielmehr verspricht die kritische Reflexion des eigenen Verhaltens: Rauchst Du mehr als früher? Verwendest du das Rauchen zum „Runterkommen“? Geht es Dir weniger gut, wenn Du nicht rauchst? Richtet sich Dein Alltag auf das Rauchen aus, wie z.B. der Besuch von Raucherlokalen oder das Nehmen von Rauchpausen? Wenn Du eine oder mehrere dieser Frage mit ja beantwortet hast, ist eine Nikotinsucht naheliegend. Auch ein Gespräch mit dem Arzt kann weiterhelfen.
Mit dem sogenannten Fagerström-Test lässt sich die Tabakanhängigkeit bei Rauchern objektiv untersuchen und einstufen. Mit sechs Fragen zum Rauchverhalten wird erfasst, wie abhängig die Person von Zigaretten ist und wie sich ihr Tabakkonsum äußert. Je stärker die Tabakabhängigkeit ist, desto schwieriger wird in der Regel der Weg aus der Nikotinsucht. Aber mit dem entsprechenden Willen und professioneller Hilfe kann es jeder schaffen rauchfrei zu werden und mit dem Rauchen aufhören. Teste jetzt Deine Nikotinabhängigkeit.

 

Die Sucht besiegen

Hände mit Zigarette umklammern Kaffeetasse
Rauchen wird zur Gewohnheit - Zigarette zum Kaffee

Um gegen die Nikotinsucht anzukämpfen, musst Du Dich selbst überlisten. Denn Rauchen aufhören beginnt im Kopf. Das ist auch der Grund, warum vermeintlich einfache Methoden wie eine Rauchfrei Spritze oder die Nichtraucherpille oftmals keine nachhaltige Wirksamkeit zeigen. Ehemalige Raucher, die sich für eine Rauchentwöhnung entschieden haben, merken schnell, dass mit der Zeit Symptome der Nikotinabhängigkeit wie husten o.ä. nachlassen. Es kommt jedoch zu Entzugserscheinungen des ausbleibenden Konsums von Tabak. Erhöhte Reizbarkeit kann eines dieser Symptome sein. Aber mal ganz ehrlich: diese kurzfristigen Symptome der Rauchentwöhnung sind sicherlich viel leichter in Kauf zu nehmen als Krankheiten wie Lungenkrebs oder Bronchitis. Solche Krankheiten möchtest sicherlich auch Du nicht bekommen. Daher lohnt sich der Weg aus der Nikotinabhängigkeit. Rauchfrei leben heißt gesund und endlich nicht mehr von Zigaretten abhängig leben. Heutzutage wird der Begriff „Sucht“ fast inflationär gebraucht. Wir sind süchtig nach dem Smartphone, nach einer Serie im Fernsehen oder nach dem Geschmack von Pizza. Jedoch ist die Unterscheidung zwischen einer körperlichen Sucht und einer psychischen Gewöhnung wichtig. Beim Rauchen kombinieren sich beide Elemente. Der Raucher greift in vielen Situationen aus Gewohnheit zur Zigarette und vermisst schon oft einfach das Gefühl etwas in der Hand oder zwischen den Lippen zu haben, wenn nicht eine Kippe geraucht werden kann. Auf der anderen Seite steht eine tatsächliche körperliche Abhängigkeit von Nikotin. Somit unterscheidet sich die Nikotinsucht von vielerlei anderen (schlechten) Angewohnheiten in Deinem Alltag! Gerade deshalb ist es oft ein schwer zu besiegendes Laster und auch Rückfälle sind keine Seltenheit - eine richtige Droge eben. Ein ausgeklügelter Nichtraucher Plan ist daher sehr zu empfehlen, um den erfolgreichen Rauchstopp zu schaffen. Verhindere auch Suchtverlagerungen z.B. hin zu mehr Essen, Nikotinersatzpräparaten, Rauchfrei durch Kautabletten oder Ähnlichem.  
Werde auch Du ein NichtraucherHeld

Leider schaffen es die wenigsten Raucher alleine aufzuhören. Falls Du zu der Gruppe derer gehörst, die sich schwer tun das Rauchen aufzugeben oder Du vielleicht schon den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen musstest, ist sicherlich professionelle Unterstützung das Richtige für Dich. Der Rauchstopp wird nur dann von Erfolg gekröhnt sein, wenn beim Rauchen aufhören Tipps der Profis befolgt. Mache Dir bewusst, dass das Rauchen Nikotinsucht bedeutet und schaffe den Ausstieg aus verrauchten Gewohnheiten. Aufhören ist ganz einfach, hole Dir die notwendige Hilfe und packe es an! Kämpfe gegen die ewige Aufschieberitis beim Rauchen aufhören an. Das Online-Programm NichtraucherHelden.de kann Dich bei Deinem Rauchstopp optimal unterstützen. Die Kosten dafür werden sogar von den meisten Krankenkassen erstattet. Mache Dir bewusst, dass das Rauchen Nikotinsucht bedeutet und schaffe den Ausstieg aus verrauchten Gewohnheiten.