So hilfst Du Deinen Liebsten mit der Motivation zum Rauchstopp


Egal ob selbst schon immer oder gerade erst Nichtraucher, der Wunsch einen geliebten Menschen beim Verzicht auf den Glimmstängel zu helfen, kann groß sein. Gründe sich für den Rauchstopp zu entscheiden, gibt es zu genüge. Den Schritt jedoch zu gehen ist für viele Raucher oftmals eine große Überwindung. Gerade zu Beginn ist deshalb für die meisten die Unterstützung von Freunden und Familie wichtig. Vielleicht habt Ihr Euch auch schon mal überlegt gemeinsam mit dem Rauchen aufzuhören? Wie Du einem geliebten Menschen bei der Motivation zum Rauchstopp helfen kannst, erfährst du hier bei uns.

von Alena Fricker


Rückhalt als wichtige Stütze

Die meisten erfolgreichen Nichtraucher erwähnen immer wieder, wie wichtig der Rückhalt und die Unterstützung des Freundes- und Familienkreises auf dem Weg zum Rauchstopp war. Zuversicht und hin und wieder ein paar aufmunternde Worte haben auch über schwierigere Phasen hinweggeholfen. So kann auch ein Rückfall beim Rauchen aufhören oder ein kleiner Stolperstein auf dem Weg zum Nichtraucher oft besser verkraftet werden. Das Rauchen abgewöhnen kann mit den passenden Tipps am besten funktionieren, aber auch die emotionale Stütze ist absolut nicht zu unterschätzen. Natürlich ist jede Person anders und spricht auf bestimmte Verhaltensweisen besser oder schlechter an. Beim Rauchen aufhören helfen Tipps und Tricks. In der unten stehenden Tabelle haben wir einige davon aufgezählt, die bei anderen erfolgreichen Nichtrauchern bereits zu einer Steigerung der Motivation beim Rauchstopp geholfen haben:

Do's

Don'ts

Miteinander über Wünsche und Ängste während des Rauchstopps sprechen. Dabei herausfinden, wo und inwieweit sich der Partner Unterstützung wünscht? Zu engagiert sein; jeder Mensch hat seine Weise mit Herausforderungen umzugehen, sprecht miteinander, wo genau unterstützt werden soll und an welcher Stelle Hilfe eventuell auch überfordert.
Zuversichtlich bleiben ohne Druck aufzubauen Pessimismus vermeiden, auch wenn Zweifel bestehen, sollten diese nicht nach außen getragen werden
Rauchstopperfolge gemeinsam setzen und belohnen/feiern Raucherfolge nicht als selbstverständlich hinnehmen; jeder noch so kleine Schritt ist wichtig und sollte auch so behandelt werden.
Helfen Alternativen zur Zigarette anzubieten, zum Beispiel einen Spaziergang oder eine besondere Tasse Kaffee/Tee Lass Deinen Liebsten nicht mit alltäglichen Verssuchungen und Gewohnheiten alleine, hilf Strategien zu finden, wenn es in den Fingern juckt
Verständnisvoll mit Stimmungsschwankungen in den ersten Tagen/Wochen umgehen, nach dem Motto „Das gehört dazu und wir stehen das gemeinsam durch“  Nimm Stimmungsschwankungen und Nörgeleien während des Entzugs nicht persönlich, sie sind gerade am Anfang normal und lassen auch wieder nach.
Vermeiden von alten Rauchtriggern, wie z.B. Orte oder Gewohnheiten In der Gegenwart des Rauchstoppkandidaten rauchen

Gib beim Rauchstopp niemals auf

Gemeinsam schafft man es besser!

Eine andere, deshalb auch sehr beliebte Weise an den Rauchstopp heranzugehen, ist der gemeinsame Rauchstopp. Du fühlst Dich sicherer, wenn ein Freund oder ein Familienmitglied mit Dir an Deiner Seite den gleichen Weg geht. So könnt Ihr alle Stolpersteine gemeinsam gehen und der Versuchung widerstehen. Doch auch hier sollte sich jeder von Euch zunächst die Frage stellen, warum möchte ich den gemeinsamen Rauchstopp? Geht es Dir darum, dass Du denkst nur wenn andere um Dich herum aufhören, schaffst auch Du das? Aus dieser Intention heraus zu handeln bringt Dich in eine schlechte Position und kann einen erfolgreichen Rauchstopp gefährden. Deine Motivation sollte nicht von anderen abhängig sein, sondern aus Dir selbst herauskommen, denn das Handeln von anderen kannst du nicht beeinflussen. Und ein Scheitern eines geliebten Menschen würde Dich vielleicht eher dazu verleiten auch nachzugeben. Kommt die Motivation zum Rauchstopp jedoch aus Dir selbst heraus und Dein Rauchstopppartner kann das gleiche von sich sagen, dann sind das gute Voraussetzungen um den Weg gemeinsam Nichtraucher zu werden erfolgreich zu meistern.

 

Motivation zum Rauchstopp: Hilf Deinem Partner

Sei ein gutes Beispiel

Die beste Motivation ist und bleibt immer noch mit gutem Beispiel voranzugehen. Zeigst Du, dass ein Leben ohne Glimmstängel genauso spaßig und erfüllend sein, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Liebsten Dir folgen stark erhöht. Dies zeigte eine Studie aus dem Jahr 2008, in der die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Rauchstopp zunahm je enger die Beziehung der Personen zueinander war. Schaffte ein Ehe- oder Lebenspartner den Schritt, erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Partner ebenfalls mit dem Rauchen aufhörte um 67 %. Bei Geschwistern waren es 25 % und bei guten Freunden 36 %.

Fazit

Musst auch Du leider zugeben "Mein Partner raucht" und würdest Du zu gerne daran etwas ändern? Egal ob Du eine geliebte Person unterstützen möchtest oder den Weg zum Nichtraucher mit einem Partner an Deiner Seite gehst, die oben genannten Tipps helfen Dir die Motivation zum Rauchstopp zu steigern, so dass dem Ziel erfolgreicher Nichtraucher nichts mehr im Wege steht.

 

 

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Alena Fricker

Alena begeistert das Thema Ernährung und Gesundheit schon seit vielen Jahren beruflich, als auch privat. Nach ihrem erfolgreichen Studium der Ernährungswissenschaft, ist sie nun in der Wissenschaft und Forschung tätig. Als Pilatestrainerin ist sie es gewohnt zu motivieren und anderen zu helfen, stets ihr Bestes zu erreichen. Ihr fachliches Wissen und ihre Motivation, selbst den healthy lifestyle -natürlich ohne Rauchen- zu leben, möchte sie hier mit euch teilen.

Kommentare

Laura P.

23.03.2020

Als mein Freund mit dem Rauchen aufgehört hat, habe ich mir manchmal kleine Überraschungen überlegt als Belohnung. Zum Beispiel einen Ausflug am Wochenende oder ein leckeres Essen.

NichtraucherHelden-Team

23.03.2020

Das ist eine Tolle Idee!

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